Titel: Der Weg der gefallenen Sterne
Originaltitel: Promised
Autorin: Caragh O'Brien
Verlag: Heyne fliegt
Genre: Jugendbuch (Dystopie)
dt. Erstveröffentlichung: April 2013
Einband: gebunden, mit Schutzumschlag
Seitenzahl: 350 Seiten
Preis: 16,99 €
ISBN: 978-3-453-26743-5
Gemeinsam mit einer Schar von mutigen Siedlern macht sich Gaia Stone von Sylum auf den Weg zur Enklave, um die Menschen in der Stadt um Hilfe zu bitten, vor allem um frisches Wasser und Nahrung - Dinge, die in der Enklave ausreichend vorhanden sind. Doch was Gaia nicht weiß: In der Zwischenzeit haben sich die Verhältnisse dort noch verschärft, und die Herren der Enklave verbreiten unter den Bewohnern innerhalb und außerhalb der Mauer Angst und Schrecken. Kann Gaia den ihr anvertrauten Menschen den Schutz und die Hilfe bringen, die sie so dringend brauchen? Und was wird aus ihren eigenen Träumen, ihrer eigenen Zukunft an der Seite ihres Liebsten - die doch schon zum Greifen nah schien...
Endlich konnte ich den Abschluss der Trilogie um die junge Hebamme Gaia Stone lesen. Ich mag die Abschlüsse solcher Reihen meistens besonders gern, weil dann endlich alle Fragen beantwortet werden und alles geklärt ist.
Ich ging also mit einer gewissen Aufregung und Erwartung an das Buch heran. Einen kleinen Dämpfer bekam ich dann leider schon auf der ersten Seite, denn die Buchstaben sind riesig (fast schon wie bei einem Kinderbuch). Es war also klar, dass die 350 Seiten sich eher wie 200 Seiten lesen werden. Dementsprechend schnell war das Buch dann auch gelesen und ich blieb doch sehr enttäuscht zurück.
Ich bin gar nicht so sehr von dem Ausgang der Geschichte enttäuscht, sondern eher von dem Gefühl abgespeist zu werden. Die einzelnen Konflikte vor denen Gaia und ihre Siedler stehen, wurden für meinen Geschmack zu schnell abgehandelt und die Konsequenzen einfach so akzeptiert. Auch die Bedrohung durch die Herrscher der Enklave kam für mich nicht so gut rüber, wie das beispielsweise noch im ersten Band war. Da hatte man wirklich noch das Gefühl Gaia riskiert ihr Leben.
Sehr gut gefallen hat mir wieder die erwachsene Handlungsweise der Protagonisten. Ich liebe es, wenn nicht alle so kopflos drauflos stürzen, ohne vorher ihr Hirn einzuschalten. Leider steht das wiederum in Konflikt mit einer großen Emotionslosigkeit. In diesem Buch widerfahren einigen Personen ziemlich traumatische Dinge und die Reaktionen darauf waren mir zu gefühlskalt.
Für mein empfinden sind nach Abschluss dieser Reihe auch bei weitem nicht alle Fragen geklärt.
Leider hat mir dieses Finale überhaupt nicht gefallen.
Note: Befriedigend (3)
Vielen Dank an Heyne für das Rezensionsexemplar
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Dienstag, 23. April 2013
Sonntag, 4. Dezember 2011
Rezension ~ "Pandoras Tochter" von Iris Johansen
Titel: Pandoras Tochter
Originaltitel: Pandoras Daughter
Autorin: Iris Johansen
Verlag: Ullstein
dt. Erstveröffentlichung: Dezember 2011
Einband: Taschenbuch
Seitenzahl: 427 Seiten
Preis: 8,99 €
ISBN: 978-3-548-28258-9
Inhaltsangabe
Seit frühster Kindheit an kann Megan Blair die Stimmen der Toten hören. Als ihre Mutter ermordet wird, bringt Grady, ein Freund der Mutter, diese Stimmen zum verstummen und verschwindet.
Zwölf Jahre später kommt Grady zurück - und mit ihm die Stimmen. Er eröffnet Megan, dass ihr Leben in Gefahr ist. Der Mörder ihrer Mutter hat sie nun aufgespürt. Sie hat nur eine Chance - sie muss ihre Gabe akzeptieren und von der Gejagten zur Jägerin werden. Denn es steht mehr als nur ihr eigenes Leben auf dem Spiel...
Dienstag, 11. Oktober 2011
Rezension ~ "Schicksal" von S. G. Browne
Titel: Schicksal
Originaltitel: Fated
Autor: S. G. Browne
Verlag: Droemer
dt. Erstveröffentlichung: Oktober 2011
Einband: Taschenbuch
Seitenzahl: 410 Seiten
Preis: 14,99 €
ISBN: 978-3-426-22604-9
Inhaltsangabe
Sergio ist ein ganz normaler Kerl - okay, er sieht überproportional gut aus, hat Sex an öffentlichen Orten und muss lediglich IHM, seinem Boss, auch bekannt als Jerry der Allmächtige, Rechenschaft ablegen. Aber mal ehrlich, wenn man seit 257000 Jahren dafür zuständig ist die zweibeinigen Erdenbewohner auf ihren vorbestimmten Weg zu bringen, hat man(n) sich ein paar Extras verdient.
Abgesehen davon, das Sergio, alias Schicksal, von seinem Job schwer genervt ist und am liebsten die Branche wechseln würde, kann er sich nicht beklagen. Jeden morgen weist er den 210000 neuen Erdenbürgern per Mausklick ihr Schicksal zu, frühstückt mit Völlerei und Faulheit in seinem Lieblingscafe und schlägt sich sonst mit den gescheiterten Exemplaren unter "seinen" Menschen herum.
Bis eines Tages Sara in die Nachbarwohnung zieht und sein wohlgeordnetes Leben durcheinander bringt. Obwohl er weis, welche Strafe ihm droht, verliebt sich Schicksal in Sara...
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