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Samstag, 20. April 2013

Rezension ~ "Dark Destiny" von Jennifer Benkau

Titel: Dark Destiny
Autorin: Jennifer Benkau
Verlag: script5
Genre: Dystopie
dt. Erstveröffentlichung: März 2013
Einband: gebunden, mit Schutzumschlag
Seitenzahl: 462 Seiten
Preis: 18,95 €
ISBN: 978-3-8390-0145-5















Du glaubst, du kannst das Schlimmste verhindern.
Du glaubst, du kannst alle, die dir nahestehen, retten.
Du glaubst, du hast einen Weg gefunden.
Du glaubst, irgendwo gibt es Hoffnung.

Hilflos musste Joy mit ansehen, wie Neél von ihren eigenen Leuten gefangen genommen und gefoltert wurde. Ihre große Liebe, all ihre Hoffnungen und Zukunftspläne zersplittern zu einem Scherbenhaufen, als sie schließlich von Neéls Tod erfährt. Trotz ihrer unendlichen Trauer fasst Joy einen folgenschweren Entschluss: Sie will nicht länger zu Matthials Clan gehören. Also macht sie sich allein und schlecht ausgerüstet auf den Weg durch Bomberland und von feindlichen Clans besetztes Gebiet. Es ist eine Suche nach Antworten: Wie starb Neél? Und warum? Doch es ist auch eine Suche, an deren Ende Hoffnung steht. Hoffnung auf eine zweite Chance.


Weil ich von "Dark Canopy" schon so begeistert war, stand für mich fest, dass ich das Ende der Geschichte von Joy und Neél lesen muss. Doch leider beginnt dieses Buch ziemlich traurig, denn Joy erhält die Nachricht, das Neél die Folter nicht überlebt hat. Er ist in den Händen seiner Feinde gestorben.
Joy ist am Boden zerstört und sieht keinen anderen Weg, als Neéls Peiniger, ihre ehemaligen Freunde, zu verlassen. Mitten im Winter. Ohne angemessene Ausrüstung.

Dieser zweite und letzte Band um Neél und Joy ist nochmal erwachsener und reifer, als der erste Band. Denn er handelt von Verlust, Trauer, Hoffnung und der Erkenntniss, dass "perfekt" nicht für alle das Gleiche bedeutet. Dieses Buch zu lesen hat mich sehr traurig gemacht und doch würde ich es jederzeit als eines meiner Lieblingsbücher bezeichnen.
Als Leser geht man mit Joy durch viele Höhen und Tiefen. Man trauert um Neél und doch hofft man gleichzeitig für Joy auf einen Neuanfang. Diesen bekommt sie dann auch, doch der Preis den sie zahlen muss ist hoch. Zu hoch, mögen vielleicht einige von euch sagen, doch für mich sind alle Handlungen und Konsequenzen so wie sie sind, richtig. Ich würde das Buch nicht anders haben wollen, auch wenn es traurig ist.

Jennifer Benkaus Bücher um Joy und Neél heben sich aufgrund ihres Schreibstils und der reiferen Protagonisten von anderen Jugend-Dystopien ab. Ich habe es sehr genossen ihre Bücher zu lesen und hoffe natürlich, das es bald etwas Neues von ihr zu lesen gibt.


Note: sehr gut (1+)


Sonntag, 14. April 2013

Rezension ~ "Wo die Nacht beginnt" von Deborah Harkness

Titel: Wo die Nacht beginnt
Originaltitel: Shadow of Night
Autorin: Deborah Harkness
Verlag: blanvalet
Genre: High Fantasy
dt. Erstveröffentlichung: März 2013
Einband: gebunden, mit Schutzumschlag
Seitenzahl: 790 Seiten
Preis: 19,99 €
ISBN: 978-3-7645-0467-0














"Es ist soweit." 
Gemeinsam hoben wir die Füße und traten ein ins Ungewisse.

Ihre Liebe ist stärker als jede Regel, stärker als die Zeit und das Leben selbst. Doch als Diana und Matthew im elisabethanischen London ankommen, werden sie auf eine harte Probe gestellt. In einer Welt der Spione und der Täuschungen muss Diana einen Tutor finden, der sie in der fortgeschrittenen Hexenkunst unterweist, während Matthew unfreiwillig mit seiner Vergangenheit konfrontiert wird. Und welche Rolle spielt der enge Kreis von Matthews Freunden, der einst die geheimnisvolle "Schule der Nacht" gründete?


Geht es euch auch so - wenn ihr vor eingen Monaten den ersten Band einer Reihe gelesen habt und nun den zweiten lesen wollt, dass ihr dann einen Augenblick braucht, um wieder in die Geschichte hineinzufinden? Ich hab dieses "Problemchen" ziemlich häufig, da ich (und ihr wohl auch) sehr viel lese. Und wenn zwischen dem ersten Band und seinem Nachfolger eineinhalb Jahre vergehen, dann liegen dort unendlich viele Bücher dazwischen.
Ich tat mich also ein wenig schwer in "Wo die Nacht beginnt" hineinzufinden. Es gab viele "Ach ja" und "Stimmt!" bis der gewohnte Lesefluss einsetzte. Dann aber, war ich nicht mehr zu halten und ich verlor mich hoffnungslos in Diana's und Matthew's Zeitreise. 
"Zeitreise?", mag jetzt der ein oder andere von euch denken. "Das sind doch diese furchtbar verklärten Geschichten, in denen nichts aber auch rein gar nichts historisch korrekt ist." STOPP! Halt! Nicht bei Deborah Harkness!
Die gute Frau ist nämlich Professorin für europäische Geschichte und weiß wovon sie schreibt. Natürlich bin ich nicht vom Fach und in dem Sinne könnte sie mir eins vom Pferd erzählen, aber wenn ich als Leser den Gestank aus den Gerbergassen riechen kann und mir das damalige Leben nicht als Idealvorstellung verkauft wird, bin ich zufrieden. 
Übrigens, habt keine Bedenken wegen des Professorentitels in Geschichte. Man fühlt sich keineswegs wie im Geschichtsunterricht, sondern einfach nur gut unterhalten. Allerdings bekommt man hier schon mehr geboten, als in anderen Vampir-/ Hexenromanen. Die Autorin lässt viele historische Persönlichkeiten auftreten und nimmt bezug auf tatsächlich stattgefundene Ereignisse. Geschichtliche Vorkenntnisse braucht man dafür trotzdem nicht.
Die beiden Charaktere Diana und Matthew sind wundervoll gezeichnet in ihren Eigenheiten, Gewohnheiten und Abneigungen. Jeder hat seine guten und schlechten  Seiten, eben Ecken und Kanten wie sie jeder von uns hat. Auch die Nebencharaktere besitzen Tiefe und bleiben im Gedächtnis, sodass man sie zu vermissen beginnt, wenn ihr Auftritt vorüber ist. 
Obwohl es sich hierbei augenscheinlich "nur" um einen Vampirroman handelt, hatte ich beim Lesen ständig das Gefühl nach unzähligen Toast Hawai endlich ein Fünf-Sterne-Menü zu bekommen. 


Note: sehr gut (1) 



Donnerstag, 21. März 2013

Rezension ~ "Ein ganzes halbes Jahr" von Jojo Moyes

Titel: Ein ganzes halbes Jahr
Originaltitel: Me before you
Autorin: Jojo Moyes
Verlag: Rowohlt
Genre: Belletristik
dt. Erstveröffentlichung: März 2013
Einband: Klappbroschur
Seitenzahl: 520 Seiten
Preis: 14,99 €
ISBN: 978-3-499-26703-1













Will Traynor ist Anfang dreißig, als er beim überqueren einer Straße von einem Motorrad erfasst wird. Er überlebt, doch vom Hals abwärts ist er gelähmt. Plötzlich ist der selbstbewusste und freiheitsliebende Selfmade-Man von anderen abhängig. Nie wieder wird sein Leben so wie früher sein. Eine Tatsache, die er nicht akzeptieren kann.
Nach einem erfolglosen Selbstmordversuch ringt ihm seine Mutter ein Versprechen ab: Wenn sie es nicht schafft ihn innerhalb von sechs Monaten zu überzeugen, dass sein Leben lebenswert ist, dann wird sie mit ihm in die Schweiz reisen - wo er seinem Leben ein Ende setzen will.
Louisa Clark ist sechsundzwanzig, lebt noch bei ihren Eltern und hat in ihrem Leben noch nie ihr Heimatstädchen verlassen. Nachdem sie ihren Job in einem kleinen Cafe verliert, antwortet sie auf die Annonce von Will's Mutter, die eine Gesellschafterin für ihren Sohn sucht. Was sie nicht weiß ist, dass dieser Job und das kommende halbe Jahr ihr Leben verändern wird.

In Buchhändlerkreisen ist "Ein ganzes halbes Jahr" bereits jetzt ein heiß diskutiertes Buch. Nun ja - ich muss Einschränkungen machen - in weiblichen Buchhändlerkreisen. Und ich hab keine Zweifel, dass es sich einen Platz im vorderen Bereich der Bestsellerliste sichern wird.
Eine so zarte und anrührende (Liebes-) Geschichte, die gleichzeitig aber auch so viel Verzweiflung und Kummer enthält, begegnet einem selten. Und das tolle daran ist, dass Jojo Moyes dabei lebensnah bleibt und ohne gefühlsduseligen Kitsch auskommt.
Die beiden Hauptcharaktere Lou und Will treffen unter den denkbar schlechtesten Umständen zusammen. Er will sie nicht in seiner Nähe haben und sie macht diesen Job nur, weil sie das Geld braucht. Doch nach einigen Tagen wird vieles in ihrem täglichen Miteinander einfacher. Will scheint sie und ihre Hilfe zu akzeptieren, während sie ihre Unsicherheit und ihre Hemmungen Will anzufassen verliert. Ich habe mich ganz oft gefragt, wie es mir an Louisa's Stelle gegangen wäre. Ich bin eher schüchtern und wenn mir jemand gegenüber so abweisend wäre wie Will, dann würde ich mich wohl eher zurückziehen und jeden Mut verlieren.
Als Louisa von Will's Ultimatum erfährt ist sie zunächst geschockt und kann nicht begreifen, warum seine Mutter einem solchen Vorhaben zustimmte. Ihr ganzes Streben gilt fortan Will und seinem Leben. Durch zahllose Ausflüge und Aktivitäten, versucht sie ihm zu zeigen, dass er trotz Lähmung ein ausgefülltes Leben führen kann. Und auch hier musste ich mir ganz oft die Frage stellen: Was würde ich wollen, wenn ich an Will's Stelle wäre? Könnte ich mit der Demütigung leben, dass "Fremde" mich waschen und ankleiden? Das ich gefüttert und rund um die Uhr versorgt werden müsste? Das mein Leben, so wie ich es bisher kannte, unwiederruflich vorbei ist?

All diese Fragen haben mich die ganze Lesezeit über nicht losgelassen und ich habe versucht Verständnis für Will's Wunsch sein Leben zu beenden aufzubringen. Genauso habe ich natürlich gehofft, dass Louisa es schafft ihn "umzustimmen", besonders nachdem sie bemerkt, dass sie sich in ihn verliebt hat.

Dies ist eines der schönsten Bücher das ich seit langem gelesen habe. Tut euch selbst einen Gefallen und lest es ebenfalls. Ihr werdet es nicht bereuen - versprochen!!!

Note: sehr gut (1+)


Montag, 11. März 2013

Rezension ~ "Sonnenwende" von Edgar Rai

Titel: Sonnenwende
Autor: Edgar Rai
Verlag: Aufbau
Genre: Belletristik
dt. Erstveröffentlichung: April 2012
Einband: Taschenbuch
Seitenzahl: 220 Seiten
Preis: 8,99 €
ISBN: 978-3-7466-2812-7














Wir sind Helden oder so

Es ist Sommer in der Stadt, und die Gefühle fahren Achterbahn. Tom glaubt an die Liebe, und weil er seit Jahren mit Helen zusammen und ihr dabei auch noch treu ist, halten seine Freunde ihn für nicht ganz normal. Vor allem Wladimir, für den jede Frau ein Verfallsdatum trägt. Das Wort "Beziehung" hat auf ihn dieselbe Wirkung wie Knoblauch auf einen Vampir, und wenn man in seiner Gegenwart "heiraten" sagt, dann zerfällt er zu Staub.
Doch in diesem heißen Berliner Sommer werden die Karten völlig neu gemischt: Ebenso verzweifelt wie vergeblich versucht Tom, den heiligen Gral seiner Liebe durch einen Seitensprung zu retten, und Wladimir verfängt sich im Netz einer rothaarigen Schönen.

Auf Edgar Rai hat mich eine Freundin und Kollegin gebracht. Sie liebt seine chaotischen Liebesgeschichten. Nach einem Blick auf seine Werke, habe ich mich für "Sonnenwende" entschieden. Der Klappentext hat mich am meisten angesprochen und ich habe es nicht bereut.
Sprachlich ist Edgar Rai top, ein bisschen anspruchsvoller, als der Mainstream, aber gerade deshalb ein absoluter Leckerbissen.

Kostprobe:

"Er musste sensibel sein und feinfühlig, sonst hätte er unmöglich so Klavier spielen können. Zartfühlend und verständnisvoll. Vielleicht würde er sogar Ada verstehen. Das war nicht leicht, sie wusste das. Verstehen, weshalb sie sich am liebsten vor der Welt verschließen würde und doch so gerne Anteil daran hätte. Verstehen, wie furchtbar es war, zwischen Abscheu und Verlangen gefangen zu sein.
Wenn er spielte und Ada gerade nichts zu tun hatte, setzte sie sich auf ihre Couch und schloss die Augen. Dann wünschte sie sich einen angemessenen Sessel, einen schweren, klassischen in schwarzem Leder und so bequem, dass man darin den Tod erwarten konnte." (Edgar Rai, "Sonnenwende", Seite 68)

Hach, ich muss auf jedenfall mehr von ihm lesen!

Wie schon in meiner Rezension zu "Auf den ersten Blick" von Danny Wallace geschrieben, sind auch hier die Charaktere aus dem Leben gegriffen. Ich bin meilenweit davon entfernt die Männer zu verstehen, aber ich kann mir gut vorstellen, dass der ein oder andere so handeln würde, wie in diesen Büchern.
Jetzt könnte man meinen, dass sich die beiden Bücher doch sehr ähneln, aber, und nun muss ich ein großes 'Tschuldigung an Mr. Wallace senden, - Edgar Rai ist um Welten besser!


Note Sehr gut (1+)

Rezension ~ "Auf den ersten Blick" von Danny Wallace

Titel: Auf den ersten Blick
Originaltitel: Charlotte Street
Autor: Danny Wallace
Verlag: Heyne
Genre: Belletristik
dt. Erstveröffentlichung: August 2012
Einband: Klappbroschur
Seitenzahl: 493 Seiten
Preis: 14,99 €
ISBN: 978-3-453-40973-6













Und es hat Klick gemacht

Gibt es Liebe auf den ersten Blick? Jason glaubt nicht daran. Ganz im Gegenteil, seitdem ihn seine letzte Freundin verlassen hat, sieht er in Sachen Liebe schwarz. 
Bis er eines Tages einer jungen Frau beim Einsteigen in ein Taxi hilft. Sie schaut ihn an, und bei Jason macht es Klick. Doch bevor er auch nur ein Wort herausbringt, ist das Taxi weg. Zurück bleibt eine Einwegkamera mit zwölf Fotos. Jason lässt die Bilder entwickeln und macht sich mit Hilfe seines Kumpels Dev auf die Suche nach der Unbekannten. Eine witzige und hinreißend romantische Odyssee durch London beginnt.

Jason ist nicht gerade das, was man erfolgreich nennt. Seinen Job als Lehrer hat er nach einem traumatischen Erlebnis geschmissen. Seitdem schlägt er sich mehr oder weniger gut als Rezensent bei einem Londoner "Käseblättchen" durch. Seine langjährige Freundin hat ihn verlassen und nun teilt er sich eine kleine Wohnung mit seinem besten Freund Dev. Zu allem Übel ist seine Ex Sarah, wieder glücklich verliebt und will heiraten.

In "Auf den ersten Blick" erzählt uns Jason seine Geschichte direkt und unverblümt. Seine Sprache ist wundervoll und Jason ist herzerfrischend ehrlich, mit sich selbst und uns Lesern - naja, meistens!
Ein wenig holprig fand ich den Einstieg in die Geschichte dann doch, denn als Leser wird man gleich mit eben jenem traumatischen Ereignis konfrontiert, dass Jason dazu veranlasste seinen Job als Lehrer aufzugeben. Da ich einen solchen Einstieg nicht erwartet hatte, war ich die ersten Seiten ein wenig perplex. Aber das legte sich schnell und ich kam gut mit dem Fluss der Geschichte zurecht.

Die Charaktere sind wie aus dem Leben gegriffen und sind einem deshalb schnell sympatisch, weil man mit ihnen so gut mitfühlen kann. Das Leben ist nun mal so und nicht rosa und voller Glitzer.

Ich würde dieses Buch Frauen empfehlen, die eine witzige und romantische Liebesgeschichte suchen, die dem Alltag entsprungen sein könnte. Die Geschichte ist zwar aus der Sicht eines Mannes geschrieben, aber nur bedingt "männertauglich".  Vielleicht für verliebte Männer? :D


Note: sehr gut (1)

Montag, 11. Februar 2013

Rezension ~ "Selection" von Kiera Cass

Titel: Selection
Autorin: Kiera Cass
Verlag: Sauerländer
Genre: Distopie
dt. Erstveröffentlichung: Februar 2013
Einband: gebunden
Seitenzahl: 366 Seiten
Preis: 16,99 €
ISBN: 978-3-411-81125-0












Fünfunddreißig Mädchen
Eine Krone
Die Chance ihres Lebens


Die Chance ihres Lebens? Fünfunddreißig perfekte Mädchen - und eine von ihnen wird erwählt. Sie wird Prinz Maxon, den Thronfolger des Staates Illeá, heiraten. Für die hübsche America Singer ist das ihre Chance, aus einer niedrigen Kaste in die oberste Schicht der Gesellschaft aufzusteigen und damit ihre Familie aus der Armut zu befreien. Doch zu welchem Preis?
Will sie vor den Augen des ganzen Landes mit den anderen Mädchen um die Gunst eines Prinzen konkurrieren, den sie gar nicht begehrt? Und will sie auf Aspen verzichten, ihre heimliche große Liebe?


Eigentlich habe ich mich sofort in das Cover verliebt. Dieses Kleid ist atemberaubend und welches Mädchen würde solch ein Kleid nicht tragen wollen? Ich war auch von Anfang an mit dem Mädchen auf dem Cover zufrieden und nun da ich das Buch ausgelesen habe, um so mehr. Für mich passt sie perfekt in die Rolle der America Singer.
Trotzdem wollte ich das Buch zunächst gar nicht lesen. 
Fünfunddreißig Mädchen, die um die Gunst eines Kerls buhlen, den sie gar nicht kennen und das auch noch vor laufenden Kameras??? Klang mir zu sehr nach diesen scheußlichen Reality-Shows aus dem Fernseher. 
Meine Kollegin hat es dann zuerst gelesen und war völlig hin und weg. Nachdem ich mir drei Tage lang ihre Schwärmereien angehört hatte, war ich dann doch neugierig und habe begonnen zu lesen. Tja, was soll ich sagen. Ich war innerhalb eines Tages damit durch und ... ich liebe es!!!

America Singer ist in ihrer Art absolut herzerfrischend! Da sie eigentlich nicht an diesem Wettbewerb teilnehmen will, ist ihre Sicht auf die anderen Mädchen und auf Prinz Maxon herrlich ironisch, sodass ich mehr als einmal lachen musste. 
Ein weiterer Pluspunkt ist die dystopische Welt von Kiera Cass' Geschichte an sich. Zum einen die nachvollziehbare Entwicklung der USA zum monarchischen Staat Illeá, die mir persönlich super gefällt und im Buch auch noch clever dem Leser rübergebracht wird. 
Zum anderen ist da dass in Illeá herrschende Kastensystem. Dieses reicht von der ersten Kaste (die Königsfamilie und deren Angehörige) bis zur achten Kaste (Obdachlose). Dieses System führt neben vielen anderen Problemen auch dazu, dass America und ihre heimliche Liebe Aspen niemals heiraten können. Denn America ist eine Fünf, während Aspen eine Sechs ist. Eine Frau darf sich aber nicht unter ihrer eigenen Kaste verheiraten, sondern nur innerhalb der eigenen oder einer besseren Kaste.

Zwei Nachteile hat "Selection" dann doch. Erstens ist es viel zu schnell zu Ende und zweitens ist der Folgeband noch nicht in Sicht. Hilfe!!!

Trotz dieser wirklich gravierenden "Mängel" steht für mich fest, dass "Selection" mein Buch des Jahres 2013 werden könnte, wenn nichts besseres mehr auftaucht. 


Note: sehr gut



Montag, 4. Februar 2013

Rezension ~ "Die verlorenen Spuren" von Kate Morton

Titel: Die verlorenen Spuren
Originaltitel: The Secret Keeper
Autorin: Kate Morton
Verlag: Diana Verlag
Genre: Belletristik
dt. Erstveröffentlichung: Februar 2013
Einband: gebunden, mit Schutzumschlag
Seitenzahl: 605 Seiten
Preis: 22.99 €
ISBN: 978-3-453-29100-3












Eine unheilvolle Lüge, eine verbotene Sehnsucht, ein geheimes Verbrechen


England, Greenacres Farm 1961: 
Während einer Familienfeier am Flussufer beobachtet die junge Laurel, wie ein Fremder das Grundstück betritt und ihre Mutter aufsucht. Kurz darauf ist der idyllische Frieden des Ortes jäh zerstört. Erst fünfzig Jahre später gesteht sich Laurel beim Anblick eines alten Fotos ein, dass sie damals Zeugin eines Verbrechens wurde. Doch was genau geschah an jenem lang zurückliegenden Sommertag?

Immer wenn eine neue Kate Morton erscheint, muss ich das Buch lesen. Ich mag es, wie sie die verschiedenen Perspektiven so miteinander verwebt, dass man als Leser zwar viele Vermutungen anstellt, meistens aber völlig falsch liegt. 
Der Handlungsaufbau ist so gut gestaltet, man will das Buch gar nicht aus der Hand legen. Und wenn man es doch mal muss (die Arbeit macht sich ja leider nicht von allein), zählt man die Minuten bis man wieder in die Geschichte eintauchen darf. 

Wer einmal eine Kate Morton gelesen hat, muss auch ihre anderen Bücher lesen. Sie hat zwar viele Nachahmer, aber für mich ist sie unerreichar. 


Note: sehr gut (1)

Samstag, 26. Januar 2013

Rezension ~ "Die verborgene Sprache der Blumen" von Vanessa Diffenbaugh

Titel: Die verborgene Sprache der Blumen
Originaltitel: The Language of Flowers
Autorin: Vanessa Diffenbaugh
Verlag: Knaur
Genre: Belletristik
dt. Erstveröffentlichung: 2011
Einband: Taschenbuch
Seitenzahl: 441 Seiten
Preis: 9,99 €
ISBN: 978-3-426-50917-3














Victoria - stachelig wie eine Distel und zart wie eine Orchidee

Die elternlose 18-jährige Victoria hält jeden, der ihr nahekommen will, auf Abstand. Nur durch Blumen und deren Bedeutung kann sie ihre zarte und gefühlvolle Seele zeigen. Als kleines Mädchen hat sie diese Sprache erlernt, im glücklichsten Jahr ihres Lebens. Als sie nun einen jungen Mann kennenlernt, der ihre Sprache versteht, schwankt sie wieder zwischen Weglaufen und Bleiben ... 

Victoria liebt Blumen, doch sie selbst hat keine Wurzeln!
Als Säugling wurde sie ausgesetzt und nach einer endlosen Odyssee durch Kinderheime und Pflegefamilien, blieb ein zorniges und zutiefst misstrauisches Kind zurück. Dann kommt sie zu Elisabeth, die ihr verspricht: "Egal was du kaputt machst und wie schlimm du dich auch aufführen magst, du wirst mich nie dazu bringen dich wegzuschicken."
 
Vanessa Diffenbaugh's Geschichte über eine junge Frau, die in ihrem Leben kaum Zuwendung und Geborgenheit erfahren hat, hat mich auf eine seltsame Art berührt. Ganz oft habe ich wegen Victoria's Handlungsweise den Kopf schütteln müssen - einfach weil ich nicht begreifen konnte, dass jemand seine einzige Chance endlich glücklich zu werden auch noch mit Füßen tritt. 
Doch genauso ist Victoria und während man liest, versteht man nach und nach, dass sie aus ihrer Perspektive gar nicht anders handeln kann. Und dann fängt man an sie gern zu haben und hofft und bangt, dass das Glück auch an ihre Tür klopfen mag. 

Note: sehr gut (1)

Montag, 21. Januar 2013

Rezension ~ "Das Geheimnis der Monduhr" von Amanda Brooke

Titel: Das Geheimnis der Monduhr
Originaltitel: Yesterday's Sun
Autorin: Amanda Brooke
Verlag: Goldmann
Genre: Belletristik
dt. Erstveröffentlichung: Januar 2013
Einband: Taschenbuch
Seitenzahl: 350 Seiten
Preis: 9,99 €
ISBN: 978-3-442-47810-1









Inhaltsangabe

Die Bildhauerin Holly und ihr Mann Tom sind von London in das pittoreske Städtchen Fincross gezogen und machen sich mit Feuereifer daran, sich in ihrem neuen Heim, dem Torhaus eines ehemals herrschaftlichen Landsitzes, einzurichten. Doch als sie in dem verwilderten Garten eine seltsame Apparatur finden, ändert sich für Holly alles. Denn was sie anfangs für eine Sonnenuhr hält, folgt einem ganz anderem Gestirn: dem Mond. Die Monduhr ermöglicht Holly einen Blick in die Zukunft - und was sie sieht, stellt sie vor eine furchtbare Entscheidung: Holly wird schwanger werden und eine kleine Tochter zur Welt bringen, das Kind, dass Tom sich immer gewünscht hat. Doch der Preis ist hoch, denn die Monduhr fordert ein Leben für ein Leben...


Meine Meinung

In der Regel gebe ich nichts auf diese tollen Angaben "Für Leser von...", meistens passt es bei mir dann doch nicht. Auf diesem Buch klebte der Button "Für alle Leser von Audrey Niffenegger" und meine Kollegin drückte es mir gleich in die Hand, denn auf meiner Arbeit wissen alle, dass ich "Die Frau des Zeitreisenden" abgöttisch liebe. 
Ich habe ein Faible für tragische Liebesgeschichten, eigentlich für alle tragischen Geschichten. Und "Das Geheimnis der Monduhr" ist so eine Geschichte.
Holly (schöner Name, erinnert mich aber zu sehr an "P.S.: Ich liebe dich") und ihr Mann Tom sind fast am Ziel all ihrer Träume angelangt. Zu ihrem perfekten Glück fehlt eigentlich nur noch ein Kind. Doch Holly hat Angst eine schlechte Mutter zu sein, weil sie selbst keine gute Kindheit hatte. Mittels einer Monduhr in ihrem Garten kann sie einen Blick in die Zukunft werfen. Sie und Tom werden ein Baby haben, doch Holly wird bei der Geburt sterben. Hin und her gerissen zwischen der erwachenden Liebe zu einem Kind, dass noch gar nicht existiert und dem Wunsch am Leben zu bleiben, muss Holly eine grausame Entscheidung treffen.
Einen klitzekleinen Kritikpunkt gibt es dann doch und zwar die Auflösung des Ganzen. Hier will ich aber nicht näher darauf eingehen, denn ihr sollt die Geschichte ja selbst lesen.


Fazit

Diese Geschichte ist absolut spannend geschrieben und hat mich nicht mehr losgelassen (ich hab mir beim lesen am Strand sogar einen ziemlich heftigen Sonnenbrand geholt, weil ich nicht aufhören konnte). Alles beginnt so idyllisch und geht dann furchtbar schief. Genau so etwas mag ich beim Lesen sehr gerne.


Note: sehr gut (1-)

Freitag, 21. September 2012

Rezension ~ "Department 19 - Die Mission" von Will Hill

Titel: Department 19 - Die Mission
Originaltitel: Department 19
Autor: Will Hill
Verlag: Lübbe
Genre: Jugendbuch / Thriller
dt. Erstveröffentlichung: September 2012
Einband: gebunden
Seitenzahl: 490 Seiten
Preis: 14,99 €
ISBN: 978-3-7857-6080-2









Inhaltsangabe

Jamies Leben wird nie wieder dasselbe sein. Sein Vater tot, seine Mutter vermisst und er selbst von einem Hünen namens Frankenstein entführt - an einen Ort wie aus einem Science-Fiction-Film. Hier residiert die geheimste Organisation der britischen Regierung: das Department 19. Verantwortlich für die Bekämpfung des Übernatürlichen. Gegründet vor über einem Jahrhundert von niemand Geringerem als Abraham van Helsing, dem Erzfeind des Grafen Dracula - Mit der Hilfe von Frankensteins Monster, einem schaurig-schönen Vampirmädchen mit ganz eigenen Absichten und den Mitgliedern der Organisation muss Jamie nicht nur sein eigenes Leben, sondern auch seine Mutter vor einem grauenvollen, übermächtigen Vampir retten - während etwas viel Älteres sich regt, das selbst das Department 19 nicht bezwingen kann ...

Rezension ~ "Das Schneemädchen" von Eowyn Ivey

Titel: Das Schneemädchen
Originaltitel: The Snow Child
Autorin: Eowyn Ivey
Verlag: Kindler
Genre: Belletristik
dt. Erstveröffentlichung: September 2012
Einband: gebunden, mit Schutzumschlag
Seitenzahl: 456 Seiten
Preis: 19,95 €
ISBN: 978-3-463-40621-3









Inhaltsangabe

Alaska, 1920

Mabel und Jack sind kinderlos geblieben. In dem Wunsch, neu anzufangen, ziehen sie als Siedler nach Alaska. Doch das harte Leben in der Wildnis setzt ihnen zu. Mit dem ersten Schneefall überkommt die beiden ein verloren geglaubter Übermut, und sie bauen zusammen ein Kind aus Schnee. Tags darauf entdecken sie zum ersten Mal das feenhafte blonde Mädchen zwischen den Bäumen am Waldrand. Eine hinreißend erzählte Geschichte über Einsamkeit und Lebensfreude, Liebe und Freundschaft, einen Kinderwunsch und dessen bittersüße Erfüllung.

Montag, 10. September 2012

Rezension ~ "Grave Mercy - Die Novizin des Todes" von Robin LaFevers

Titel: Grave Mercy - Die Novizin des Todes
Originaltitel: His Fair Assassin - Grave Mercy
Autorin: Robin LaFevers
Verlag: cbj
Genre: High Fantasy
dt. Erstveröffentlichung: September 2012
Einband: Paperback
Seitenzahl: 542 Seiten
Preis: 14,99 €
ISBN: 978-3-570-40156-9









Inhaltsangabe

Bretagne, 15. Jahrhundert:
Die 17-jährige Ismae entkommt einer Zwangsheirat und findet Zuflucht im Kloster von St. Mortain, wo die Schwestern noch den alten Gottheiten dienen. Doch um selbst ein neues Leben beginnen zu können, muss sie das Leben anderer zerstören: Der Gott des Todes hat ein Schicksal als Auftragsmörderin für sie vorgesehen...
Ismaes erster Auftrag führt sie an den Hof der bretonischen Herzogin, wo sie jedoch mit einem unlösbaren Gewissenskonflikt konfrontiert wird: Wie kann sie den Auftrag des Todes ausführen, wenn das Opfer gegen ihren Willen ihr Herz gestohlen hat?

Samstag, 1. September 2012

Rezension ~ "Minous Geschichte" von Mette Jakobsen

Titel: Minous Geschichte
Originaltitel: The Vanishing Act
Autorin: Mette Jakobsen
Verlag: Bloomsbury
Genre: Kinderbuch
dt. Erstveröffentlichung: September 2012
Einband: gebunden, mit Schutzumschlag
Seitenzahl: 216 Seiten
Preis: 16,99 €
ISBN: 978-3-8270-5499-9
Lesealter: ab 12 Jahren








Inhaltsangabe

Am Morgen nach der Zirkusvorstellung verschwindet Minous Mama spurlos. Sie spannt ihren schwarzen Schirm auf, zieht ihre schönsten Schuhe an und geht hinunter zum Strand. Alle auf der Insel glauben, dass sie tot ist. Nur die zwölfjägrige Minou ist sicher, dass ihre Mama zurückkehren wird.
Sie sammelt Beweise dafür, geht den großen und kleinen Fragen der Philosophie nach und folgt ihrer Phantasie und ihren Träumen. Auf der Suche nach ihrer Mutter begegnet sie allen Bewohnern der Insel und kommt so der Wahrheit Stück für Stück ein wenig näher...

Montag, 20. August 2012

Rezension ~ "Ein Lied für meine Tochter" von Jodi Picoult

Titel: Ein Lied für meine Tochter
Originaltitel: Sing you Home
Autorin: Jodi Picoult
Verlag: Lübbe
Genre: Belletristik
dt. Erstveröffentlichung: August 2012
Einband: gebunden, mit Schutzumschlag
Seitenzahl: 568 Seiten
Preis: 22,99 €
ISBN: 978-3-431-03857-6









"In dem Moment, da ich die erste Liebesgeschichte hörte, da begann ich dich zu suchen, unwissend, dass die Suche sinnlos war. Denn Liebende treffen sich nicht auf dem Weg. Sie leben von Beginn an in der Seele des anderen."


 
Inhaltsangabe

Als ihre Ehe mit Max zerbricht, findet Zoe Trost in der Musik. Durch ihre Arbeit als Musiktherapeutin lernt sie Vanessa kennen, und aus der Freundschaft der Frauen wird bald Liebe. Zoe will ihr Leben mit Vanessa teilen. Die beiden träumen
von einem gemeinsamen Kind. Doch Max tut alles, um dieses Familienglück zu verhindern. Er sucht Rat bei einer radikalen christlichen Gemeinde. Diese kämpft seit Jahren gegen Homosexualität und will nicht zulassen, dass Zoe »in Sünde« lebt ...

Sonntag, 19. August 2012

Rezension ~ "Grischa - Goldene Flammen" von Leigh Bardugo

Titel: Grischa - Goldene Flammen
Originaltitel: Shadow and Bone
Autorin: Leigh Bardugo
Verlag: Carlsen
Genre: Jugendbuch
dt. Erstveröffentlichung: August 2012
Einband: gebunden, mit Schutzumschlag
Seitenzahl: 348 Seiten
Preis: 17,90 €
ISBN: 978-3-551-58285-0









Inhaltsangabe

Alina ist einfache Kartografin in der Ersten Armee des Zaren. Dass sie heimlich in Maljen verliebt ist, ihren besten Freund seit Kindertagen, darf niemand wissen. Schon gar nicht Maljen selbst, der erfolgreiche Fährtenleser und Frauenschwarm.
Bei einem Überfall rettet Alina Maljen auf unbegreifliche Weise das Leben. Doch was sie da genau getan hat, kann sie selbst nicht sagen. Plötzlich steht sie im Mittelpunkt der Aufmerksamkeit und wird zum mächtigsten Grischa in die Lehre geschickt. Geheimnisvoll und undurchschaubar, wird er von allen der Dunkle genannt. Aber wieso fühlt sie sich von ihm so unwiderstehlich angezogen?
Und warum warnt Maljen sie so nachdrücklich vor dem Einfluss des Dunklen?

Rezension ~ "Oona Crate - Das Rätsel des Schwarzen Turms" von Shawn T. Odyssey

Titel: Oona Crate - Das Rätsel des Schwarzen Turms
Originaltitel: The Wizard of Dark Street: an Oona Crate mystery
Autor: Shawn Thomas Odyssey
Verlag: Thienemann
Genre: Kinderbuch
dt. Erstveröffentlichung: Juli 2012
Einband: gebunden
Seitenzahl: 315 Seiten
Preis: 14,95 €
ISBN: 978-3-522-18325-3
Lesealter: ab 11 Jahren







Inhaltsangabe

New York, 1877: Hinter einem unscheinbaren Tor verbirgt sich die Dark Street, eine magische Straße, zu der nur Eingeweihte Zugang haben. Hier lebt Oona mit ihrem Onkel, dem großen Zauberer, bei dem sie in die Lehre geht. Doch Oona träumt davon, Detektivin zu werden. Also muss sich ihr Onkel einen neuen Zauberlehrling suchen. Aber kaum sind die Kandidaten da, fliegt ein magischer Dolch durch die Luft und trifft den Zaubermeister mitten ins Herz. Er löst sich in Luft auf, zurück bleibt nur sein Zaubermantel. Nun muss Oona beweisen, dass sie das Zeug zur Detektivin hat. Gemeinsam mit ihrem sprechenden Raben macht sie sich auf die Suche nach ihrem Onkel und setzt alles daran, den Täter zu stellen ...

Rezension ~ "In deinen Augen" von Maggie Stiefvater

Titel: In deinen Augen
Originaltitel: Forever
Autorin: Maggie Stiefvater
Verlag: script5
Genre: Jugendbuch
dt. Erstveröffentlichung: August 2012
Einband: gebunden, mit Schutzumschlag
Seitenzahl: 490 Seiten
Preis: 18,90 €
ISBN: 978-3-8390-0126-4









Inhaltsangabe

Der Frühling kehrt zurück nach Mercy Falls und mit dem Winter streifen die Wölfe ihre Pelze ab. Sam, nun fest in seiner menschlichen Haut verankert, hat die vergangenen Monate nur auf diesen Moment gewartet: Grace' Rückkehr aus dem Wald.

Doch ihr Glück währt kurz. Als man ein Mädchen findet, das von Wölfen getötet wurde, verfällt Mercy Falls in Hysterie. Auf einer Treibjagd sollen die Wölfe ein für alle Mal ausgerottet werden. Nun ist es an Sam, sein Rudel - seine Familie - zu retten.

Zusammen mit Grace, Cole und Isabel fasst er einen verzweifelten Plan: Sie wollen die Wölfe umsiedeln, in ein Waldgebiet weit entfernt von menschlichen Siedlungen. Sam weiß, dass er dafür einen hohen Preis zahlen wird. Denn damit das Rudel ihm folgt, muss er seine menschliche Gestalt aufgeben.

Mittwoch, 27. Juni 2012

Rezension ~ "Die Zahlen der Toten" von Linda Castillo

Titel: Die Zahlen der Toten
Originaltitel: Sworn to silence
Autorin: Linda Castillo
Verlag: Fischer
Genre: Thriller
dt. Erstveröffentlichung: September 2010
Einband: Taschenbuch
Seitenzahl: 429 Seiten
Preis: 8,95 €
ISBN: 978-3-596-18440-8









Inhaltsangabe

Die verstümmelte Leiche der jungen Frau liegt auf einem schneebedeckten Feld. Ihr Mörder hat sie regelrecht abgeschlachtet und ihr eine römische Zahl in den Bauch geritzt. Fassungslos steht Kate Burkholder, die neue Polizeichefin im verschlafenen Painters Mill, Ohio, vor der grausig anmutenden Szenerie. Kann es wahr sein? Ist der, den sie damals den "Schlächter" nannten, und der vor 16 Jahren mehrere junge Frauen auf bestialische Weise tötete, wieder zurück?

Für Kate steht jetzt alles auf dem Spiel: Sie muss den Mörder so schnell wie möglich finden. Doch dann muss sie auch ein Geheimnis preisgeben, das sie ihre Familie und ihren Job kosten könnte.

Samstag, 23. Juni 2012

Hörbuchrezension ~ "Der Übergang" von Justin Cronin

Titel: Der Übergang
Originaltitel: The Passage
Autor: Justin Cronin
Sprecher: David Nathan
Verlag: Random House Audio
Genre: Belletristik (Hörbuch)
dt. Erstveröffentlichung: November 2011
Laufzeit: 12 Stunden & 21 Minuten
Preis: 19,99 €
ISBN: 978-3-837-11158-3









Inhaltsangabe

Das Mädchen Amy ist gerade einmal sechs Jahre alt, als es von zwei FBI-Agenten entführt und auf ein geheimes medizinisches Versuchsgelände verschleppt wird. Man hat lange nach Amy gesucht: der optimalen Versuchsperson für ein mysteriöses Experiment, das nichts Geringeres zum Ziel hat, als Menschen unsterblich zu machen. Doch dann geht irgendetwas schief - völlig schief. Von einem Tag auf den anderen rast die Welt dem Untergang entgegen. Und nur eine kann die Menschheit vielleicht noch retten: Amy Harper Bellafonte.

Mittwoch, 20. Juni 2012

Rezension ~ "Timeless" von Alexandra Monir

Titel: Timeless
Originaltitel: Timeless
Autorin: Alexandra Monir
Verlag: Heyne fliegt
Genre: Fantasy
dt. Erstveröffentlichung: Juni 2012
Einband: gebunden, mit Schutzumschlag
Seitenzahl: 339 Seiten
Preis: 14,99 €
ISBN: 978-3-453-26758-9









Inhaltsangabe

Nacht für Nacht hat die 17-jährige Michele denselben Traum: In einem Spiegelsaal steht sie einem jungen Mann mit saphirblauen Augen, rabenschwarzen Haaren und einem geheimnisvollen Lächeln gegenüber. Kurz bevor sie erwacht, sagt der Fremde stets: »Ich warte auf dich.« Aber als ein furchtbares Unglück Micheles Leben für immer verändert, begegnet sie dem Mann ihrer Träume plötzlich in der Wirklichkeit ...


Als die Mutter der 17-jährigen Michele Windsor bei einem Unfall ums Leben kommt, verliert Michele auf einen Schlag alles, was ihr lieb war: ihre Familie, ihre Freunde, ihre gewohnte Umgebung. Denn sie muss zu ihren Großeltern, die sie nie kennengelernt hat, nach New York ziehen. In deren luxuriösem Appartement fühlt Michele sich verloren - bis sie bei ihren Streifzügen durch die mit Antiquitäten vollgestellten Räume auf das Tagebuch eines ihrer Vorfahren stößt. Was Michele nicht ahnt: Das Tagebuch ist ein magisches Portal in die Vergangenheit. Ehe sie sichs versieht, findet sie sich plötzlich auf einem Maskenball im New York des Jahres 1910 wieder. Dort begegnet sie einem jungen Mann, den sie nur zu gut kennt. Nacht für Nacht blickt sie in seine tiefblauen Augen, ist gebannt von seinem umwerfenden Lächeln - in ihren Träumen. Dass Michele ihm jetzt leibhaftig gegenübersteht, verändert alles. Sie begibt sich auf eine abenteuerliche Reise zwischen Gegenwart und Vergangenheit, um eine unmögliche Liebe wahr werden zu lassen.